Auf der Familienfreizeit 2019 hat eine Gruppe von Erwachsenen über die Zukunft der Kirche disku­tiert. Im Anschluss daran wurden Thesen formuliert, die auf der Freizeit 2020 überprüft und ergänzt wurden (siehe unten).

Parallel zu Forderungen und Erwartungen an die Kirche als ganze muss auch die JG selbst ihren Teil dazu beitragen. Dazu wurden konkrete Vorschläge gesammelt. Die Autoren erstellten einen Fragebogen aus den Thesen, um konkret nachzufragen welche dieser Maßnahmen den Menschen wichtig ist und welche eher nicht.

Der Fragebogen ist auch hier erscheinen.

https://t1p.de/JG-Umfrage

bis zum 30. November

Siegfried Löckener, Martin Holtermann

Wichtig für uns ist, dass…

…       Mann und Frau gleichberechtigt sind in den Ämtern.

…       echte basisdemokratischer Strukturen verwirklicht werden und einhergehend damit niedrigschwellige Mitbestimmung möglich ist.

…       Haupt- und Ehrenamtliche auf Augenhöhe zusammenarbeiten und Entscheidungen gemeinsam treffen

…       Kirche auf ihre eigene Sprache achtet, damit sie bei den Menschen wirkliches Gehör und Verständnis findet.

…       Sprache und Handeln kongruent sind. Zeichenhandlungen müssen mit Blick auf die Lebenswelt der Menschen aktualisiert werden.

…       wir eine einladende Kirche sind, die allen Menschen, die den Weg zu uns finden, mit Offenheit begegnet. Gelichzeitig müssen auch wir „an die Ränder gehen“ (Franziskus). Für uns gehört auch die einladende Mahlgemeinschaft dazu.

…       Pastoral sich schwerpunktmäßig an Familien, jungen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ausrichtet.

…       dass Kirche offen für Kritik ist und Veränderungen zulässt. Kirche muss sich auch selbst kritisch reflektieren und Veränderungen kennen und bewirken.

…       dass Kirche anschlussfähig und zeitgemäß argumentiert.

Teilnehmer*innen der

JG-Sommerfreizeiten 2019 und 2020